Alles Quatsch – gebrauchte Computer besser als ihr Ruf

Alles Quatsch – gebrauchte Computer besser als ihr Ruf

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Unwissenheit weit verbreitet – leider!

Seit Monaten ist mein Freundes-und Bekanntenkreis tief gespalten. Grund dafür ist mein Job. Obwohl ich nichts Unredliches mache – weder Zeitungsannoncen für die Atomlobby schalte noch Waffen in Kriegsgebiete exportiere – sondern lediglich die Webseiten und das Marketing der ESM Computer GmbH betreue, polarisiert mein Werben für PCs und Notebooks aus zweiter Hand die Menschen in meinem privaten Umfeld deutlich. Während mir die Fraktion der Gebraucht-Computer-Befürworter regelmäßig wegen kommender Schnäppchen Löcher in den Bauch fragt, behaupten die Kritiker steif und fest, dass es sich bei gebrauchten Rechnern um lahme Krücken mit heillos veralteter Technik handeln würde.

Manchmal erreichen die Diskussionen zum Thema „Gebrauchte Computer“ ein Niveau, das sogar den geistigen Anspruch schlechter Ostfriesen-Witze unterbietet. So viel Unwissenheit über Computer vom Gebrauchtfachhandel ärgert mich natürlich. Ich finde deshalb, es ist Zeit, mit diesen Vorurteilen einmal gründlich aufzuräumen. Das bin ich meinem Blutdruck einfach schuldig.

Gebrauchte Computer sind weder lahm noch alte Krücken

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Gebrauchte Computer – besser als ihr Ruf

Wenn Sie das nächste Mal auf der Suche nach einem neuen Computer sind, sollten Sie sich unbedingt von der Vorstellung trennen, dass gebrauchte Rechner lahm und alt sind. PCs und Notebooks aus zweiter Hand vom Fachhandel haben nämlich in aller Regel erst eine Laufzeit von zwei bis drei Jahren hinter sich. In einigen Fällen sind sie sogar noch jünger. Mit Intel Core i7 –  Prozessoren der zweiten Generation, leistungsstarken Nvidia-Grafikkarten, bis zu 16 GB RAM und vielen anderen Ausstattungsmerkmalen sind viele gebrauchte Computer nicht nur äußerst schnell sondern auch in den kommenden Jahren für leistungshungrige Anwendungen mehr als ausreichend.

Aber nicht nur die Spitzenmodelle überzeugen. Auch wer sich für ein Einsteiger-oder Mittelklassegerät entscheidet, muss keine Kompromisse machen. Selbst sehr günstige Geräte überzeugen mit zeitgemäßer Technik wie modernen Mehrkern-CPUs, Festplatten mit großem Speichervolumen und reichlich Arbeitsspeicher. Schon für wenig Budget gibt es gebrauchte PC-Lösungen, die den Anforderungen der allermeisten Computer-Anwender Genüge leisten.

Gebrauchte Computer sind qualitativ nicht schlechter

Wie oft hielten Sie schon einen richtigen Business-Computer in den Händen? Noch nie? Dann haben Sie eindeutig etwas verpasst. Der qualitative Unterschied zur Elektrodiscounter-Massenware ist frappant.

Gebrauchte PCs und Notebooks von ESM Computer stammen ausschließlich aus Firmenbeständen. In der Regel handelt es sich dabei um ehemalige Leasing-Geräte, die nach Ende Ihrer Mietvertragslaufzeit vom Hardware-Gebrauchtfachhandel technisch aufbereitet und weiterverkauft werden. Diese Computer waren als Neuanschaffung nicht nur sehr teuer, man merkt es ihnen auch an.

Vor allem bei gebrauchten Notebooks spürt man den Qualitätsunterschied zur Elektrodiscounter-Massenware. Wie bei den Desktop-PCs sind auch bei den tragbaren Computern ausschließlich Teile namhafter Hersteller verbaut. Während viele Laptops aus dem aktuellen Sortiment von MediaMarkt und Co. mit reichlich Plastik an der Oberfläche daherkommen, überzeugen mobile Business-Rechner vom Gebrauchtfachhandel mit Magnesium-oder Aluminiumgehäuse. Nichts wackelt, nichts klappert. Selbst die Display-Scharniere – oft ein Schwachpunkt bei Notebooks – haben nach Jahren im Außeneinsatz kein Spiel.

Der wahre Vorteil gebrauchter Business-Computer ergibt sich aber, wenn einmal etwas nicht mehr funktioniert. Die Reparaturfreundlichkeit dieser Geräte ist wirklich ausgezeichnet. Selbst größere Defekte lassen sich gut beheben. Totalschäden sind selten.

Gebrauchte Computer sind eine gute Wahl

Fragt man Menschen auf der Straße, was sie mit 6.500 Euro anfangen würden, kämen wohl die wenigsten auf die Idee, sich für so viel Geld einen Computer zu kaufen. Viel zu teuer, würden wohl die meisten antworten. Schließlich kann man für 6.500 Euro auch ein gebrauchtes Auto kaufen oder eine größere Flugreise nach Fernost oder Amerika machen.

Für Unternehmen allerdings sind deratige Investitionen in Business-Hardware Normalität. Teure Computer werden geleast und nach Ablauf des Wartungsvertrages wieder abgestoßen. Es ist ein niemals endender Zyklus, von dem vor allem der Endverbraucher profitiert. Wenn Sie also das nächste Mal die Homepage von ESM Computer besuchen, sollten Sie sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass alle im Shop angebotenen PCs und Notebooks einmal sündhaft teuer waren und im Bereich Qualität und Leistung in einer ganz anderen Liga spielen als die billige Computer-Massenware vom Discounter.

Bilder: © ESM Computer GmbH, Titelbild: © Peter Atkins – Fotolia.com

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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2 Kommentare

  •    Reply
    Franz Ehgartner 4. Dezember 2014 at 13:57

    Danke für den Beitrag, der mir voll aus der Seele spricht. Ich empfehle in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis seit Jahren gebrauchte Business-Notebooks. In meinem Fall die Thinkpads von IBM bzw. Lenovo. Angefangen hat es mit der T40er Serie, danach kamen die T60er und jetzt werden diese alle langsam durch die T410/420er ersetzt. Tastaturwechsel oder Aufrüstungen von Speicherelementen bzw. Festplatten gehen ruckzuck. Wie Sie schreiben – reparaturfreundlich. Vorige Woche hatte ich einen HP-Plastikbomber (den dritten) von einem Diskonter zum reparieren. 2 Monate nach Garantieende – Sollbruch der Antenne!
    Gerade jetzt bin ich auf Ihrer Homepage und suche ein T410 oder T420 oder hoffe, ich werde fündig.
    Beste Grüße aus Vorarlberg

  • Stefan Koch
       Reply

    Vielen Dank, Herr Ehgartner. Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Artikel so gut gefallen hat.

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