Antivirenprogramme 2016 – darauf muss man achten

Antivirenprogramme 2016 – darauf muss man achten

Antivirenprogramme 2016 - darauf muss man achten

In fast jedem Haushalt ist heute auch ein Computer mit Internetzugang zu finden. Dabei werden jedoch häufig die Gefahren und Risiken der Internetnutzung übersehen oder nicht erkannt. Generell ist ein Antivirenprogramm für den Privathaushalt genauso wichtig, wie für ein professionelles Unternehmen, denn die Gefahren sind auch auf einem Heimcomputer nicht zu unterschätzen.

Welche Gefahren bergen Viren und Malware?

Es gibt eine große Anzahl an Viren und Malware. Bei einem Virus handelt es sich dabei um eine schädliche Software, die den Computer befällt und ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Programme können zum Beispiel Trojaner oder Keylogger sein, aber auch weitere Software ist üblich. Bei Malware hingegen handelt es sich um Programme, die den Computer verlangsamen oder ungewünschte Effekte mit sich bringen, jedoch nur geringe Sicherheitsrisiken bergen. Hier seien zum Beispiel AdWare oder PopUps genannt. Ein Virus tarnt sich dabei in der Regel als ein normales, harmloses Programm, das der Nutzer vielleicht sogar explizit sucht. Einmal installiert, entfaltet sich der Virus auf dem Computer und geht seiner eigentlichen – ungewollten Aufgabe – nach. Wie ein Virus funktioniert, ist völlig verschieden und sehr komplex. Die meisten Viren haben das Ziel, die persönlichen Daten des Nutzers, wie Passwörter, Online Banking Zugangsdaten, etc. auszuspionieren und diese dann an unbekannte Dritte zu versenden. Es wird so schnell ersichtlich, dass ein gutes Virenprogramm auf keinem Computer mit Internetzugang fehlen sollte.

Wie funktioniert ein Virenprogramm?

Ein Virenprogramm überwacht das System, ausgeführte Programme und eventuelle Downloads und prüft diese auf bekannte Schadensmuster. Wird ein verdächtiges Programm entdeckt, wird der Zugriff blockiert und das Programm in Quarantäne verschoben bzw. gelöscht. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Virus auf dem Computer installiert wird. Hier überwacht das Virenprogramm die verschiedenen Programme sowie das Verhalten des Nutzers, wie zum Beispiel den Internet Explorer beim Surfen. Damit eine Antivirensoftware jedoch funktionieren kann, muss der Virus dem Programm bekannt sein. Antivirenprogramme nutzen dafür eine Datenbank, in der die Bedrohungen gespeichert werden. Diese Datenbank muss regelmäßig aktualisiert werden. Ist ein Virus noch recht neu oder die Datenbank veraltet, so kann es sein dass ein Virus unter Umständen nicht erkannt wird und der PC trotz Virensoftware infiziert wird. Darüber hinaus gibt es besonders hartnäckige Programme, die darauf ausgelegt sind, der Entdeckung durch Antivirenprogramme zu entgehen, indem sie sich als legitime, systemeigene Programme tarnen. Solche Software ist in der Regel nur mit besonderen Kenntnissen bzw. durch einen Spezialisten zu entfernen.

Worauf ist bei Antivirenprogrammen zu achten?

Entscheidet man sich für den Kauf eines Antivirenprogramms, dann ist auf einige Punkte zu achten. So sollte das Programm von einer seriösen Quelle, wie etwa Antivir, McAfee oder Kaspersky stammen. Empfohlene Virenprogramme und deren Bewertungen findet man auf vielen seriösen Fachportalen, wie beim Bundesamt für Verbraucherschutz oder bei dem unabhängigen Vergleichsportal Netzsieger. Darüber hinaus sollte man sich vor dem Kauf vergewissern, dass auch das Betriebssystem unterstützt wird. Generell sind hier vor allem Kombiprogramme zu empfehlen, die als Komplettpakete sowohl Virenschutz, als auch Firewall und Spam Schutz bieten. So erhält man die komplette Software aus einer Hand und mit einem Kauf.

Titelbild: © Peter Atkins – Fotolia.com

 

 

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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