Auf Wolke 7 in der Cloud? So gut sind Dropbox & Co.

Auf Wolke 7 in der Cloud? So gut sind Dropbox & Co.

So gut und sicher ist die Cloud

Immer mehr Menschen und Unternehmen setzen auf Cloud-Computing.  Viele Unternehmen – vom Software-Riesen bis zum Computer-Hersteller – buhlen um die Gunst der Kunden. Weltweit wurden mit den virtuellen Speicherlösungen 2014 mehr als 150 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Spätestens seit dem Skandal um gestohlene Nacktbilder von rund 100 Hollywood-Stars im vergangenen Jahr ist das Thema Cloud endgültig in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Während Kritiker schon länger davor warnen, dass Daten auf virtuellen Festplatten im Internet nicht sicher sind, schwören die Befürworter bereits seit Jahren auf die praktischen mobilen Speicherlösungen und geben ihre Daten gerne in die Hände von Dropbox und Co. Tatsächlich ist die Nutzung der Cloud ein zweischneidiges Schwert. Orientierung im Cloud-Dschungel tut also not.

Drei Cloud-Anbieter im Vergleich

Dropbox CloudMarktführer im Cloud-Segment ist die Dropbox Inc. Das US-amerikanische Unternehmen stellt seinen Nutzern 2 Gigybyte kostenlosen Speicher zu Verfügung. Wer mehr benötigt, muss zahlen oder neue Anwender werben. Um Dropbox nutzen zu können, installiert man die gleichnamige Software auf einem PC oder Mac, die sich anschließend nahtlos in den Explorer (Windows) oder Finder (MacOS) als zusätzlicher Dateiornder einfügt und auch dementsprechend einfach verwendet werden kann.

Nutzer von Apples Speicherdienst iCloud können ihre iTunes-Einkäufe, Backups, Erinnerungen, Kontakte und vieles mehr auf einem virtuellen Laufwerk speichern und mit anderen MacOS-, iOS- und sogar Windows-Geräten synchronisieren. Fünf Gigabyte kostenlosen Speicher gibt es. Mehr ist kostenpflichtig. iCloud ist aber nicht nur eine virtuelle Festplatte sondern auch ein guter Diebstahlschutz. Wer seinen Mac, sein iPad oder iPhone verloren hat, kann sein Apple-Gerät ganz einfach über die entsprechende Funktion in iCloud binnen Sekunden aufstöbern lassen.

Deutlich mehr Gratis-Speicher als bei iCloud und Dropbox – nämlich 15 Gigabyte – gibt es bei Google-Drive. Bei der Nutzung der Cloud-Dienste des Suchmaschinen-Marktführers ist allerdings zu beachten, dass sich die Anwendung mit Googlemail und Google+ einen gemeinsamen Speicher teilt. Ist daher Ihr virtueller Speicher vollständig gefüllt, ist kein zusätzliches Datenvolumen mehr für E-Mails oder Google+-Konten verfügbar. Zusatzspeicher gibt es nämlich wie bei Dropbox und Apple ausschließlich gegen Bares.

Geklaut aus der Cloud – das Thema Datensicherheit

Geht es Ihnen beim Cloud-Computing vorrangig um die Sicherung und Nutzung eigener privater Daten, können Sie im Grunde benkenlos auf die klassischen Dienste von Dropbox oder Google zurückgreifen. Geht es jedoch um deutlich sensiblere oder geschäftliche Belange, sollten Sie bei der Auwahl des Cloud-Anbieters vorsichtig sein, unbedingt das Kleingedruckte im Vertrag lesen, auf Verschlüsselungsmöglichkeiten und den Standort des Servers achten. Schließlich gilt auch beim Datenschutz die alte Weisheit: Andere Länder, andere Sitten.

Wer das berücksichtigt, wird an der Cloud sicher viel Freude haben.

Titelbild: © lassedesignen – Fotolia.com
Bilder: © ESM Computer GmbH

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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