Das beste Tablet auf dem Markt

Das beste Tablet auf dem Markt

iPad Tablet

Tablets gibt es viele auf dem Markt. Manche davon kosten weniger als 100 Euro – und sind fabrikneuer Schrott. Wer ein ordentliches Tablet will, kommt deshalb an einem iPad nicht vorbei, findet unser Autor Stefan Koch.

iPad – das Tablet

Als ich 2014 meine Arbeit bei ESM-Computer angetreten habe, war die Stimmung im Team noch ziemlich gegen Apple und das mobile Betriebssystem iOS. Obwohl es auch damals schon iPad und iPhone im Sortiment gab, war die einhellige Meinung, dass die Smartphones und Tablets des iKonzerns vor allem überteuerte Technikspielzeuge mit eingeschränktem Funktionsumfang für Hipster seien.

iPad Tablet

Ziemlich robust – das iPad

Drei Jahre, unzählige Technikdiskussionen und mehrere Großlieferungen iPad und iPhone später hat sich diese Meinung ziemlich gewandelt: Die schillernde Apple-Welt hat ihren Schrecken als Reich des Bösen verloren. Begeistere Windows-Fans haben neben ihrem PC nun auch einen Mac auf dem Schreibtisch stehen. Android-Fanatiker besitzen ein iPad, und ein Kollege hat sogar sein Samsung-Handy gegen ein iPhone getauscht. Das neue Mobiltelefon halte auch mal ein paar heftigere Stürze aus, sagte er. Nach einer Woche mit einem Samsung Galaxy irgendwas als Leihgerät und einem Haftpflichtschaden von mehreren hundert Euro für ein Häufchen Hartplastik kann ich das nur bestätigen.

Doch was für das iPhone gilt, lasse ich auch uneingeschränkt für das iPad gelten. Auch der nächste Verwandte des Smartphones mit Apfel-Logo ist ziemlich robust. Als ein Freund bei einem Umzug sein 2012er iPad 3 verlor und es fast zwei Jahre später hinter einer Kommode wiederfand, musste er nicht viel mehr tun als das Gerät an den Strom zu hängen. Der tiefentladene Akku war intakt und hält jetzt immer noch gut zweieinhalb gestreamte Filme à 90 Minuten lang. Das hochauflösende Retina-Display ist aus stabilem Glas und erfreulich unanfällig für Kratzer, das Alu-Chassis des Tablets sowieso. Kurzum: Ein Android-Gerät in vergleichbarer Qualität und wertiger Haptik habe ich bisher nicht gesehen. (Auch wenn mir einige User jetzt vermutlich wütende Kommentare zu diesem Beitrag schreiben.)

Wenn Sie sich für den technischen Aufbau des iPad interessieren, können Sie das in einschlägigen Fachforen oder bei Wikipedia nachlesen. Wirklich wissen müssen Sie eigentlich nur, dass alle iPad ab der vierten Generation ziemlich gut mit der aktuellen 10. iOS-Version zurecht kommen (Alle früheren Modelle werden nicht unterstützt.) WLAN und Bluetooth sind sowieso an Bord. Gleiches gilt für das hochauflösende Retina-Display, das in allen Geräten seit dem iPad 3 verbaut ist. Einige Modelle verfügen zudem über ein UMTS- oder LTE-Modul, das auch den Zugriff aufs Internet über das Mobilfunknetz erlaubt. Aufpassen sollten Sie einzig bei der Speichergröße. 16 GB sind mit Apps, Musikdateien und Filmen schnell gefüllt und eine zusätzliche SD-Speicherkarte kann nicht eingesetzt werden. Besser sind deshalb iPad mit 32 oder 64 GB Speicher. Das reicht dann immerhin für 4000 bis 9000 Musiktitel oder aber für 15 bzw. 30 Stunden Filmvergnügen.

Nicht ganz billig, aber…

Sonderangebote waren die Produkte von Apple noch nie, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus gut ist. Mein Tipp deshalb: Wer nicht gerade auf die neueste Prozessorengeneration angewiesen ist (und das werden die wenigsten sein), kann ruhigen Gewissens sein iPad auch gebraucht kaufen. Entsprechende Geräte der 4. Generation mit LTE und 64 GB Speicher sind aktuell oft schon ab rund 300 Euro im Gebrauchtfachhandel erhältlich.

 

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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