Die Ultrabooks von HP – Elitebook 820/840/850

Die Ultrabooks von HP – Elitebook 820/840/850

840G1

Die Ultrabooks von HP - Elitebook 820/840/850

Das Ultrabook aus dem Hause Hewlett-Packard trat einst an, die Konkurrenz von Dell und Lenovo zu übertrumpfen. Durch eine gelungene Mischung aus hochklassigen Komponenten, ultraleichter und schmaler Bauweise sowie edlem Design, gelang es HP in kurzer Zeit, einen dritten Platzhirsch im Kreise der professionellen Business-Ultrabooks zu etablieren. Auch als professionell wiederaufbereitete (refurbished) Geräte, gehören die Elitebooks 820, 840 bzw. 850 regelmäßig zu unseren Topsellern im Shop.

Und das mit gutem Grund. Obwohl die Geräte im Schnitt schon 2-4 Jahre alt sind, bevor sie in unserem Shop erscheinen, kann von Out-of-Date noch keine Rede sein. Im Gegenteil! Professionell wiederaufbereitet und hergerichtet, sind sie immer noch für alle Alltagsaufgaben glänzend geeignet und ein zuverlässige Begleiter für die nächsten Jahre. Wir stellen dir in diesem Artikel die beiden Kandidaten einmal genauer vor.

Auf die Größe kommt es an

Linke Seitenansicht:

Ausstattung von links nach rechts:

Rechte Seitenansicht:

Ausstattung von links nach rechts:

  • Kopfhöhrer 3,5mm-Klinke
  • Displayport-Monitoranschluss
  • USB 3.0
  • USB 3.0
  • Netzwerkanschluss
  • Anschluss für Dockingstation
  • Netzanschluss

Wie du auf den beiden Fotos oben erkennen kannst, bestehen die Unterschiede der Modelle 820840 und 850 einzig und allein in der Displaygröße und damit auch in der Größe des Gerätes als Ganzes. So hast du die Auswahl zwischen 12,5 Zoll (820), 14-Zoll (840) sowie 15,6 Zoll (850). Die Ausstattung  bezüglich der Anschlussmöglichkeiten ist bei allen 3 Schwestermodellen identisch. Die Entscheidung für eines der 3 Geräte ist also nur eine Frage der bevorzugten Bildschirmgröße bzw. der Mobilität. So bringt das 840 ein Gewicht von rund 1,8 kg auf die Waage, während die große Schwester, das 850, mit ca. 2,5 kg etwas schwerer ausfällt. Das Leichtgewicht unter den 3 Schwestern ist logischerweise das 820 mit gerade einmal rund 1,3 Kilogramm.

Dennoch haben alle 3 Geräte den Titel Ultrabook verdient und können mit einer Gesamthöhe (in zusammengeklapptem Zustand) von 2,1 Zentimetern als höchst portabel bezeichnet werden.

Geschwungene Formen und eine Lackierung in schwarz-silber sorgen für eine zeitlose Eleganz, nicht zu vergleichen mit den "klassischen" Elitebooks von HP mit ihrem fast schon grobschlächtigen Äußeren.

Ausstattung: Kleine Abstriche zu Gunsten des Gewichts

Die Ausstattung der Elitebooks lässt kaum Wünsche offen. Die Geräte verstehen sich als vollwertige und professionelle Business-Arbeitstiere und sind folglich mit einer umfassenden Schnittstellen-Sammlung ausgerüstet.

Gleich 4 superschnelle USB-3.0-Anschlüsse erlauben die Verbindung mit allerlei Peripheriegeräten, von externen Festplatten über Drucker und Scanner gleichermaßen. An jedem Gerät lassen sich außerdem 2 Bildschirme mittels je einem VGA- und Displayport-Anschluss gleichzeitig betreiben, so dass selbst Liebhaber des exzessiven Multitaskings keine Abstriche hinnehmen müssen.

Zu Gunsten des geringen Gewichts und der schmalen Abmessungen der Geräte musst du allerdings auf ein CD-Laufwerk, einen Expresscard-Reader sowie einen eSata-Anschluss verzichten. Ebenfalls nur in der schmalen (d.h. ausklappbaren) Variante vorhanden ist der Netzwerkanschluss, was aber das Handling nicht nennenswert beeinträchtigt.

HP hat alle Anschlüsse an die Seiten der Geräte verlagert. An der Front- bzw. Rückseite existieren keinerlei weitere Verbindungsmöglichkeiten. Positiv zu erwähnen ist die praxisgerechte Positionierung aller Anschlüsse, so dass höchstens bei ungewöhnlich breiten Steckern der jeweilige Nachbaranschluss blockiert werden könnte. Im Praxisbetrieb sollten hier aber keine nennenswerten Probleme auftreten.

Robustheit sogar nach US-Militärstandard

Ganz im Gegensatz zu dem filigranen Äußeren der Elitebooks, stehen Langlebigkeit und Robustheit der Geräte.

Das aus Aluminium und Magnesium gefertigte Gehäuse wurde sogar nach den Normen des US-Militärs getestet und freigegeben (MIL-STD 810G) und verspricht so eine Haltbarkeit, die weit über den normalen Alltagsnutzen hinausgeht.

Der durch eine umlaufende Gummilippe rundum geschützte Displaydeckel trägt hier ebenfalls in hohem Maße zur Qualitätssteigerung bei.

Trotz der sehr schlanken Bauweise der Geräte, sind diese sehr verwindungssteif und widerstehen selbst hohen punktuellen Belastungen mühelos.

Die bei hochwertigen Businessgeräten obligatorischen Metallscharniere arbeiten präzise und halten den Displaydeckel in jeglicher Position sicher an Ort und Stelle. Dabei sind sie trotzdem noch leichtgängig genug, so dass das Gerät jederzeit mit nur einer Hand geöffnet werden kann.

 

Wartung schnell und einfach

Die komplette Demontage des Notebooks wird in einem eigens von HP zur Verfügung gestellten Service-Manual detailliert beschrieben. Die wichtigsten Komponenten wie Arbeitsspeicher, Festplatte, WLAN- und Bluetooth-Modul sowie der Akku des Gerätes sind zudem komplett werkzeuglos über eine Wartungsklappe an der Unterseite des Gerätes jederzeit zugänglich. Hierzu musst du einfach einen kleinen Schiebeschalter an der Unterseite entriegeln und du kannst die komplette Unterseite des Gerätes abnehmen. Somit erhältst du in Sekundenschnelle Zugriff auf alle wichtigen Komponenten deines Gerätes.

Dank der bei Business-Geräten üblichen modularen Bauweise sind so sämtliche Aufrüst- und Reparaturarbeiten schnell und einfach erledigt. Bei komplexeren Arbeiten, wie zum Beispiel dem Austausch der Tastatureinheit, hilft das bebilderte Service-Manual in vorbildlicher Weise weiter. Großen Kompliment an dieser Stelle an HP!

 

Auch unter Leistung nahezu lautlos

Ein weiteres positives Highlight der Elitebooks ist der nahezu lautlos arbeitende Lüfter. Nicht nur im absoluten Leerlauf, sondern auch im alltäglichen Office-Betrieb und sogar bei Multimedia-Anwendungen ist ein Lüftergeräusch nahezu unhörbar. Selbst bei einem Stresstest der CPU, fällt höchstens ein leises Rauschen im Hintergrund auf, welches dir verrät, dass der Lüfter überhaupt arbeitet. Erreicht wird dies durch die automatische Abschaltung des Lüfters bei geringen thermischen Belastungen sowie der geringen Drehzahl auch bei höheren Anforderungen.

Der Leistungs-Check

Mindestens ebenso wichtig wie die äußere Gestaltung eines Notebooks ist dessen Leistung und damit die inneren Werte. Wir haben für unseren Test ein HP Elitebook 840 G1 mit Intel Core i5-Prozessor sowie SSD-Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher ausgewählt. Um auch Software-technisch auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein, haben wir unserem Testgerät außerdem Windows 10 als Betriebssystem spendiert.

Die technischen Daten im Detail

 

Bootgeschwindigkeit und Benchmark 

Für unseren Benchmark des Komplettsystems verwenden wir aufgrund der Vergleichbarkeit wie immer das Programm Asus RealBench, auch wenn selbiges ursprünglich für Gaming-Hardware konzipiert wurde. 

Unser HP Elitebook 840 G1 erzielt mit der o.g. Austattung hier einen System Score von 27.602 Punkten und ist damit für ein reines Office-Gerät im oberen Drittel der Skala beheimatet. Hier machen sich die 8 GB Arbeitsspeicher in Verbindung mit dem soliden i5-Prozessor der dritten Generation positiv bemerkbar. Spitzenleistungen im Gaming-Bereich oder Videoschnitt dürfen freilich nicht erwartet werden, hier fehlt es dem Gerät an einer dedizierten Grafikkarte. Für das ein oder andere kleine Spielchen zwischendurch ist die Leistung dennoch ausreichend und für den Büro-Betrieb wie erwähnt Spitzenklasse.

Das Zusammenspiel aus 8 GB Arbeitsspeicher, Windows 10 als Betriebssystem sowie der SSD-Festplatte sorgt neben blitzschnellen Installationen und überaus kurzen Ladezeiten für einen wahren Turbo beim Bootvorgang. So vergingen gerade einmal 22,4 Sekunden vom Drücken des Power-Knopfes nach dem Kaltstart bis hin zum arbeitsbereiten Gerät. Gemessen wurde die Geschwindigkeit mit dem Tool Bootracer, welches wir dir schon ein einem früheren Artikel näher vorgestellt haben, siehe hier.

 

Klare Kaufempfehlung

Alles in allem ist es HP mit den Elitebooks 820, 840 sowie 850 gelungen, ein attraktives Gesamtpaket für alle Nutzer zu schnüren, die Wert auf höchste Mobilität, elegantes Design und volle (Office-) Funktionalität legen. Damit braucht sich HP weder vor den Konkurrenzmodellen von Dell (Latitude E7440), noch von Lenovo (Thinkpad T440s) verstecken. Den Verlust des optischen Laufwerks zu Gunsten der schmalen Bauhöhe kann man getrost verkraften, zumal optische Datenträger insgesamt immer seltener werden. Notfalls kann man sich mit einem externen CD-Laufwerk behelfen, welches es bereits für wenig Geld im Zubehörhandel gibt.

Für alle, die keine aufwändigen Spiele auf dem Gerät betreiben möchten, sondern es nutzen, wofür es ursprünglich gedacht ist, nämlich als Business-Gerät der Extraklasse, können wir nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Fotos: © ESM-Computer GmbH

 

 

Richard Dolp

Richard Dolp

Richard Dolp ist im Team der ESM Computer GmbH verantwortlich für den Vertrieb gebrauchter Hardware an Unternehmen und Geschäftskunden. Der 34-jährige ist Kundenberater aus Überzeugung und schraubt in seiner Freizeit für sein Leben gern an Computern und alten Mofas herum. Geschäftskunden erreichen Herrn Dolp von Montag bis Freitag telefonisch unter +49 8331 925 323 11 oder jederzeit per E-Mail unter richard.dolp@esm-computer.de .

Kommentar verfassen