Keine Panik – der Mainstream-Support für Windows 7 endet

Keine Panik – der Mainstream-Support für Windows 7 endet

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Für viele ist es das beste Windows aller Zeiten. Mehr als die Hälfte aller Computer-Anwender hat es auf dem PC installiert, und doch ist es am 13. Januar 2015 soweit. An diesem Dienstag stellt Microsoft den Mainstream-Support für das Betriebssystem Windows 7 ein. Die Folgen sind für die Anwender trotzdem überschaubar. Niemand muss fürchten, ab sofort mit einem veralteten Betriebssystem zu arbeiten, oder gar Angst vor Sicherheitslücken haben.

Erst die Hälfte des Produktlebenszyklus bei Windows 7 erreicht

Windows 7 ist weder veraltet noch hat es das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Mit gerade einmal 5 Jahren „auf dem Buckel“ ist Windows 7 nachwievor ein hochaktuelles, sicheres und gutes Betriebssystem, dem Microsoft sogar noch weitere „Support-Lebenszeit“ bis zum 14. Januar 2020 spendiert. Erst dann ist es wirklich nötig, auf ein anderes anderes System umzusteigen. Dennoch will Microsoft natürlich schon jetzt den Verkauf der Nachfolge-OS Windows 8.1 und bald Windows 10 deutlich ankurbeln. Anwender von Windows 7 müssen daher mit dem Stopp des Mainstream-Supports Zusatz-Features selbst nachrüsten oder zukünftig auf neue Funktionen, Designs und Service-Packs verzichten.

Windows 7 bleibt sicher und aktuell

Auf nichts verzichten müssen Anwender hingegen beim Thema Sicherheit. Ein installiertes Windows 7 Service Pack 1 vorausgesetzt bleiben die monatlichen Patches und Updates zum Schließen von Sicherheitslücken in gewohntem Umfang und vor allem kostenlos erhalten. Lediglich Hotfixes, also vorgezogene Updates bei schwerwiegenden Sicherheitslücken, gibt es nur noch bei Abschluss eines kostenpflichtigen Servicevertrages. Im Gegensatz zum vollständigen Support-Ende bei Windows XP im April 2014 wird die Nutzung von Windows 7 daher nicht zum unkalkulierbaren Risiko für Computer-Anwender.

Ende des Mainstream-Supports von Windows 7 normal und undramatisch

Windows 7 ESM Computer

Im Grunde verhält es sich mit dem Ende des Mainstream-Supports von Windows 7 wie mit allen anderen technischen Produkten auch. Etwas neues wird der Öffentlichkeit präsentiert und geht in den Verkauf. Nach einiger Zeit wird die Produktion wieder eingestellt. Dazwischen liegen Monate oder Jahre, in denen allerlei Zubehör und Serviceleistungen verfügbar sind. Irgendwann aber wird dieses Angebot immer kleiner, bis schließlich eines Tages der technische Support ganz eingestellt wird. Der Produktlebenszyklus endet. Die Nachfolge-Technik sitzt in den Startlöchern oder hat den Markt bereits erobert.

Bereits zum 31. Oktober 2014 wurde der Verkauf der Windows 7-Versionen „Home Basic“, „Home Premium“ und „Ultimate“ eingestellt. Erstausrüster (OEMs) und Händler dürfen ab diesem Zeitpunkt keine neuen Windows 7-Lizenzen mehr erwerben und keine PCs mehr mit dem vorinstallierten Betriebssystem ausliefern. Ausgenommen von dieser Regelung ist lediglich die Business-Version Windows 7-Professional. Sie wird auch weiterhin uneingeschränkt im Handel verfügbar sein.

Statistik: Marktanteile der führenden Betriebssystemversionen in Deutschland von Januar 2009 bis November 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Bilder: ESM Computer GmbH, statista.de
Titelbild: © darkbird – Fotolia.com

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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