Kundenakquise: 3 Methoden zur Kundengewinnung

Kundenakquise: 3 Methoden zur Kundengewinnung

Kundenakquise

Ob neu oder bereits etabliert: Die Kundenansprache und -gewinnung stellen für ein Unternehmen die Existenzgrundlage dar. Bestandskunden sind wichtig, jedoch kann nur durch Neukunden ein Fortbestehen garantiert werden, da – je nach Produkt oder Leistung – der Bedarf der bestehenden Kunden nach einem Kauf über längere Zeit gesättigt sein kann. In erster Linie besteht die Aufgabe der Akquisemitarbeiter darin, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen und auf die firmeneigenen Waren und Leistungen aufmerksam zu machen. Es gibt unterschiedliche Varianten, wie die Kunden angesprochen werden können. Im Folgenden finden Sie drei bewährte Methoden.

1) Telefonische Kundenakquise

Die telefonische Kontaktaufnahme ist nach wie vor die am häufigsten angewendete Methode der Kundenakquise. Sie ermöglicht es, dem potenziellen Kunden gezielt die Informationen weiterzugeben, die für ihn interessant sind. Der Mitarbeiter kann dann direkt mit der Reaktion arbeiten. Dabei sollten Sie nicht wahllos Personen anrufen, sondern bewusst entscheiden, bei welchen Kunden die Kontaktaufnahme erfolgversprechend ist. Dies ist von den Waren und Dienstleistungen abhängig, die angeboten werden. Im ersten Schritt sollte die Kontaktsuche via Telefon auf die Zielgruppe beschränkt werden, die sich meist klar definieren lässt. Diese Art der Neukundengewinnung kann immer – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße – angewendet werden. Da sich allerdings viele Endverbraucher eher belästigt als angesprochen fühlen, ist diese Akquisemethode eher im B2B-Bereich (Business to Business) erfolgversprechend. Sie sollten zudem darauf achten, nicht mit der Telefonzentrale zu sprechen, sondern sich grundsätzlich mit dem Einkauf oder der verantwortlichen Person verbinden zu lassen.

2) Schriftliche Kontaktaufnahme

Für die Kundenakquise in schriftlicher Form bieten sich unterschiedliche Methoden an. Der Hauptteil setzt sich aus E-Mails und Postsendungen zusammen. In diesen Schreiben sollten die Kunden direkt angesprochen und mit Informationen versorgt werden, anstatt sie lediglich dafür zu nutzen, ein Produkt in den höchsten Tonen zu loben. Dennoch sollte keine Langeweile beim Lesen entstehen. Das Mittelmaß gewährleistet Erfolg. Hinweise zur richtigen Gestaltung finden Sie zum Beispiel auf startinformationen.de. Bei jeder Kontaktierung von Kunden, insbesondere bei potenziellen Kunden, sollten Sie überlegen, ob die Korrespondenz auf die Zielgruppe zugeschnitten ist. Bei all dem dürfen Sie nicht vergessen, dass Werbepost oft ungeöffnet entsorgt wird. Um wirklich wahrgenommen zu werden, kann über ein Beiblatt in einem Magazin oder anderen Newsletter nachgedacht werden.

3) Internet als Werbemittel

Die Werbung auf unterschiedlichsten Seiten im Internet wird häufig als lästig empfunden, dennoch kann nichts dagegen unternommen werden. Unterbewusst wird immer wieder ein Blick auf die Anzeigen geworfen – vor allem in sozialen Netzwerken, wenn jemand aus dem Bekanntenkreis sie teilt. Die Auswahl der Anzeigen, die Sie auf den verschiedensten Plattformen und Webseiten schalten können, erfolgt nicht willkürlich, sondern nach einem festen System, das sich an der Eingabe von Suchbegriffen orientiert und per Suchmaschinenoptimierung integriert wird. Somit ist für die werbenden Unternehmen sichergestellt, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird. Da der Preis von der Nachfrage bestimmt wird, lohnt sich diese Art der Werbung vor allem bei nicht alltäglichen Waren und Leistungen. Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Kundenakquise sowie die passende Software bringen Sie einen erheblichen Schritt weiter. Gerade Programme, die beim Online-Marketing und Social Media Marketing unterstützen, helfen bei der Neukundengewinnung über das Internet.

Beachtenswertes bei der Neukundengewinnung

Die Gesetzgebung achtet immer mehr auf den Schutz der Kunden. Diese sollen sich nicht belästigt fühlen. Daher ist es unerlässlich, dass Sie sich regelmäßig auf den neuesten Stand bezüglich der Rechtsprechung bringen. Wie bei der telefonischen Kontaktaufnahme gilt ebenfalls beim E-Mail-Marketing, dass die Privatsphäre des Kunden gewahrt werden muss. Ist dieser nicht zu einem Gespräch bereit, muss dies akzeptiert werden. Bei den E-Mails darf eine bestimmte Menge nicht überschritten werden, und es muss die Option geboten werden, sich von einem Newsletter abzumelden.

Titelbild: © Jeanette Dietl – Fotolia.com

Tobias Fendt

Tobias Fendt

Tobias Fendt ist Inhaber der Werbeagentur greenCUBE. Der Windows-Fan, talentierte Hobby-Koch und Betreiber der Webseite kochbock.de kümmert sich um das Design, die Technik und das Marketing unserer Webseiten.

  • Facebook

1 Kommentar

  •    Reply

    Hi,
    gute Zusammenstellung. Es hängt natürlich wie du schreibst stark von der Branche ab.
    Ich persönlich habe mit schriftlicher Kontaktaufnahme ganz gute Erfahrungen gemacht. Telefonisch habe ich es noch nie probiert. Vielleicht wäre das mal was… erfordert jedoch einen gewissen Mut bzw. Roten Faden im Gespräch. Am besten man schreibt sich dafür ein Skript/Storyline.
    Interessant wäre mal ein Vergleich oder eine Statistik der 3 Methoden nach verschiedenen Branchen.

Kommentar verfassen