Schlanker, flacher, eleganter! Das iPad Air

Schlanker, flacher, eleganter! Das iPad Air

Schlanker, flacher, eleganter!

Das war offensichtlich das Motto der Kalifornier bei der Entwicklung des iPad Air. Das Gerät besticht auf den ersten Blick durch seine minimale Bauhöhe von gerade einmal 7,5 Millimetern. Auch bezüglich Länge und Breite (24 x 17 cm) fällt das Gerät deutlich kompakter aus, als alle bisher dagewesenen iPads.
Besonders pfiffig dabei: die integrierte Daumenerkennung. Dadurch ist es – trotz des nun schmaler gewordenen unteren Rahmens – problemlos möglich, das Gerät in der Hand zu halten, ohne mit dem Daumen ständig unbeabsichtigte Eingaben auszulösen. Die Berührungen des Daumens werden nämlich direkt als solche erkannt und gar nicht erst als Eingaben verarbeitet. Eine absolut geniale Lösung, die in der Praxis perfekt funktioniert.

Apple-typisch besitzt das Gerät einen Unibody aus massivem Aluminium, was gleichzeitig ein sehr hohes Maß an Stabilität verleiht und sich durch eine sehr angenehme Haptik auszeichnet. Die Materialverarbeitung wirkt dabei sehr hochklassig und wie aus einem Guß. Überdimensionierte Spaltmaße oder fehlerhafte Materialübergänge sucht man hier vergebens.

Schnittstellen:

An der Unterseite des Gerätes sitzt zwischen den beiden Lautsprechern der sogenannte Lightning-Port. Hierbei handelt es sich um einen multifunktionalen Anschluss, welcher gleichermaßen die Aufgaben von USB 2, einem Audio- sowie einem Firewireport erfüllt. An der Kopfseite befindet sich der Powerschalter und das integrierte Mikrophon, sowie der obligatorische Kopfhöreranschluss.
Der rechte Seitenschalter des iPad Air ist entweder mit der Stummschaltung oder der Rotationssperre belegbar. Hier kann der Benutzer frei entscheiden, welche Belegung ihm am Liebsten ist.
Ansonsten kommt das iPad Air wie von Apple gewohnt spartanisch daher. Optionale Schnittstellen oder Karteneinschübe sucht man hier leider immer noch genauso vergeblich, wie bei den Vorgängermodellen.

Display / virtuelle Tastatur:

Ein Glanzpunkt ist dagegen ganz klar das Display. Genauer gesagt ein 9,7-Zoll Touchscreen, welcher bis zu 10 Eingaben gleichzeitig verarbeiten kann. Die Umsetzung erfolgt dabei äußerst schnell und präzise. Die Auflösung beträgt 2048 x 1536 Pixel, was einem Bildverhältnis von 4:3 entspricht. Die Helligkeit wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert und liegt nun mehr als ein Drittel über den Werten des iPad 4. Zudem ist das Display auf der gesamten Fläche sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, was auch die Benutzung im Freien absolut problemlos ermöglicht.

Die virtuelle Tastatur mit angenehmen 10 x 12 mm Tasten profitiert ebenfalls von der hohen Displayauflösung und -qualität. So bleiben 70% des Bildschirms im Hochformat immer sichtbar. Sehr angenehm, um im Internet zu surfen oder Ordner und Dateien zu durchsuchen. Im Querformat beträgt die Sichtbarkeit immerhin noch 50%. Dies ist ebenfalls mehr als ausreichend, um eine kurze Email oder Textnachricht zu tippen. Üppige Zwischenräume zwischen den Tasten vermindern die Gefahr, sich zu vertippen dabei erheblich und sorgen für einen guten Tippkomfort.

Prozessor und Speicher:

Das iPad Air ist ausgestattet mit einem modernen A7-Prozessor. Dieser taktet rund 100 MHz höher als im iPhone5 und lässt zusammen mit der integrierten Grafikeinheit kräftig die Muskeln spielen. Somit sind sowohl anspruchsvolle Grafikaufgaben als auch Spiele einwandfrei ausführbar. Das iPad Air besitzt 1024 MB Arbeitsspeicher und je nach Ausführung zwischen 16 und 128 GB Flash-Speicher. Positiv zu erwähnen ist die sehr geringe Leistungsaufnahme sowohl des Prozessors, als auch des Displays. Akkulaufzeiten von bis zu 10 Stunden sind im normalen Alltagsbetrieb problemlos realisierbar.

Lautsprecher / Multimedia:

Das iPad Air ist ausgestattet mit 2 Stereolautsprechern, die an der Unterseite des Gerätes sitzen. Sowohl die Höhen als auch die Mitten und sogar der Bass sind selbst bei voller Lautstärke noch klar und verzerrungsfrei wahrnehmbar. Dies ist bei einem Gerät dieser geringen Größe eine absolut hervorragende Leistung. Die Sprachqualität im VoiP überzeugt absolut. Dank der beiden integrierten Mikrophone auf beiden Seiten des Geräts ist es nahezu unmöglich, diese komplett zu blockieren, egal wie das Gerät in der Hand gehalten wird. Auch die Videoqualität ist einwandfrei für die Telefonie geeignet. Der Wechsel zwischen Front- und Rückkamera geschieht zügig und ohne Ruckeln. Die Frontkamera hat eine Auflösung von 1,2 Megapixeln und ist damit für Fotos eher weniger geeignet. Hier glänzt dagegen die Rückkamera mit satten 5 Megapixeln.

Sonstiges / Fazit:

Noch positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass Apple dem iPad Air diesmal eine vollständige Office-Suite spendiert hat. Die Apps Pages, Numbers sowie Keynotes sind bereits vorinstalliert und können völlig kostenfrei benutzt werden.
In summa liefert das iPad Air eine sehr gute Vorstellung und besitzt auch noch für die kommenden Jahre reichlich Leistungsreserven. Von daher bleibt nur eine klare Kaufempfehlung!

 

 

Richard Dolp

Richard Dolp

Richard Dolp ist im Team der ESM Computer GmbH verantwortlich für den Vertrieb gebrauchter Hardware an Unternehmen und Geschäftskunden. Der 34-jährige ist Kundenberater aus Überzeugung und schraubt in seiner Freizeit für sein Leben gern an Computern und alten Mofas herum. Geschäftskunden erreichen Herrn Dolp von Montag bis Freitag telefonisch unter +49 8331 925 323 11 oder jederzeit per E-Mail unter richard.dolp@esm-computer.de .

Kommentar verfassen