Spielen im Internet – in Maßen sogar förderlich

Spielen im Internet – in Maßen sogar förderlich

Kinder spielen am PC

Die Droge der jungen Generation ist das Internet. Sowohl Spiele als auch soziale Netzwerke bringen Kinder dazu, ihr ganzes Leben vor dem PC zu verbringen, anstatt auf dem Fußballplatz, auf dem Spielplatz oder auf Familienfesten richtig Kind zu sein. Das führt dazu, dass sie keine Sozialkompetenz entwickeln können. Wählt man jedoch die richtigen Spiele aus, können diese die Entwicklung der Kleinen sogar begünstigen.

Die richtigen Spiele fördern die geistigen Fähigkeiten Ihres Kindes

Ich beginne die Serie „Sicheres Surfen für Kinder“ bewusst damit, Ihnen ein paar kindgerechte Spiele im Internet näher zu bringen, denn Spiele machen Spaß und motivieren Ihr Kind. Vor Allem förden Sie aber, je nach Art des Spiels, die Geschicklichkeit im Umgang mit der Maus, regen das Gedächtnis und das Denkvermögen an und verbessern die kognitiven Fähigkeiten. Ein Beispiel ist die Verbesserung der Hand-Auge-Koordination die dadurch erreicht wird, das das Gesehene schnellstmöglich in eine Bewegung mit der Maus oder an der Tastatur umgesetzt werden muss. Das geht sogar so weit, dass bestimmte Geschicklichkeitsspiele am PC Anwendung in der kinderpsychotherapeutischen Arbeit finden.

Wie überall ist hier jedoch das richtige Maß entscheidend. Selbstverständlich sollten die Hauptaktivitäten Ihres Sprösslings im Freien und mit Freunden stattfinden. Kein soziales Netzwerk ersetzt das Spielen mit echten Freunde. Nur im direkten Umgang mit anderen Menschen lernt Ihr Kind, offen, freundlich und kommunikativ durchs Leben zu gehen und echte soziale Kontakte zu knüpfen, die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Werdegang. Anhaltspunkte wie lange Ihr Kind höchstens im Internet verbringen sollte finden Sie hier.

„Spielen im Internet fördert Ihr Kind, wenn alles mit Maß und Ziel geschieht.“ (Twitter mich)

Spielen mit Verstand – so wird ihr Kind nicht zum Dauerzocker

Der Sinn der meisten Onlinespiele ist es gerade, den Spieler süchtig zu machen. Durch psychologische Tricks wird er dazu gebracht, möglichst viel Zeit mit dem Spiel zu verbringen und im Schlimmsten Fall dazu, Geld zu bezahlen, um im Spiel voran zu kommen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, etwas zu verpassen wenn sie einen Tag lange nicht online sind, aus eigener Erfahrung. Dieses Phänomen machen sich die Spielemacher zu Nutze. Die meisten dieser Spiele sind also Gewinnorientiert und bewusst Suchtfördernd. Ob nun ein naives Kind oder ein Erwachsener vor dem Bildschirm sitzt, ist dem Anbieter schlicht egal!

Is ist also nicht einfach, kindgerechte Spiele zu finden, die nicht gewinnorientiert und trotzdem förderlich für das Kind sind. Ich habe mich für Sie auf die Suche gemacht und wurde fündig. Im nächsten Artikel wird das erste Internet-Spiel für Kinder in dieser Serie vorgestellt. Auch der kleine Maximilian hat es ausprobiert und sagt seine Meinung.

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esmadmin

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