T-Rex: Königsklasse Lenovo ThinkPad T-Serie

T-Rex: Königsklasse Lenovo ThinkPad T-Serie

T-Rex: Königsklasse Lenovo ThinkPad T-Serie

ThinkPads heben sich von anderen Notebooks ähnlich spektakulär ab wie ein ausgewachsener  Tyrannosaurus Rex von Tieren aus dem Streichelzoo. Sie wirken aus der Zeit gefallen und sehen so aus, als hätte sie Henry Ford frei nach seinem Motto „Jeder Kunde kann sein Auto in einer beliebigen Farbe lackiert bekommen, solange die Farbe, die er will, schwarz ist.“  höchstselbst entworfen. Wer daher seinen Computer auch als supermodisches Hipster-Accessoire begreift, sollte besser nicht zu den Laptops von Lenovo greifen. Wer allerdings Wert auf gute Technik, eine reichhaltige Ausstattung und eine robuste Verarbeitung legt, für den sind vor allem die Oberklasse-ThinkPads der T-Serie eine richtig gute Wahl.

Designed, um zu bleiben

Das Äußere der ThinkPads mag gewöhnungsbedürftig sein, unansehnlich ist es im keinen Fall. Vielmehr zeichnen sich sich die Chassis der Geräte vor allem durch ihre Schlichtheit und Beständigkeit aus und haben sich gerade deshalb im Laufe von zwei Jahrzehnten kaum verändert. Tatsächlich wurde zur Markteinführung 1992 das damals noch von IBM hergestellte Thinkpad maßgeblich von dem Münchner Designer Richard Sapper gestaltet, der unter anderem für Siemens 1965 das erste Klapp-Telefon der Welt erfand. Wie bei einer Zigarrenkiste soll das ThinkPad erst nach dem Öffnen des Deckels seinen wahren Inhalt enthüllen. Die Gehäusefarbe Schwarz wählte man, um das Notebook möglichst geheimnisvoll wirken zu lassen. Außerdem sorgt die dunkle Aufmachung des Geräts dafür, dass der Bildschirm heller wirkt. Für damalige Verhältnisse, in denen mausgraue Laptops den Markt dominierten, war diese Art der Gestaltung immerhin derart revolutionär, dass das ThinkPad einen Designpreis nach dem anderen abräumte.

Angenehme und wertige Haptik

Im Gebrauchtfachhandel finden sich derzeit vor allem zwei Modelle der ThinkPad T-Reihe. Mit dem T420 (14,1 Zoll) und dem T520 (15,6 Zoll) stehen Kunden zwei Notebooks der Oberklasse zur Auswahl. Bei beiden Modellen wird das Gehäuse mit einem Magnesium-Strukturrahmen und Fiberglas verstärkt. Die Haptik ist jeweils sehr wertig und angenehm. Die Aluminiumscharniere der Notebook-Displays – oft ein Schwachpunkt bei mobilen Rechnern – sind sowohl beim T420 als auch beim T520 selbst nach Jahren im Dauereinsatz weder wackelig noch besonders leichtgängig. Man spürt recht schnell den Unterschied zur Billigmassenware vom Elektro-Discounter, was sich auch bei der Tastatur bemerkbar macht, die selbst unter festem Druck kaum nachgibt.

ThinkPad T420 und T520 mit guter Ausstattung

T420 und T520 müssen sich auch mit ihrer Ausstattung nicht verstecken. In beiden Geräten kommen durch die Bank weg Prozessoren der zweiten Generation der Core i-Reihe von Intel zum Einsatz. Sparfüchse können sich bei den ThinkPads über einen Core i3 mit 2,10 GHz, anspruchsvollere Nutzer über einen Core i5 mit 2,30 bis 2,60 GHz oder einen Vierkern-Core i7 mit 2,00 bis 2,3 GHz Taktfrequenz freuen.

T420- und T520-Käufern, die viele grafische Aufgaben an ihrem Notebook zu erledigen haben, steht eine Nvidia-Grafikkarte mit einem Gigabyte VRAM zur Verfügung. Wer viel mobil arbeitet, greift besser zur energiesparenden Onboard-Grafiklösung Intel HD 3000. Bei der Displayauflösung kann der Kunde beim 14,1 Zoll-Modell T420 zwischen HD (1366 x 768) und HD+ (1600 x 900) wählen, bei der 15,1 Zoll-Variante T520 ist zusätzlich Full HD verfügbar. Das Bildschirmseitenverhältnis ist bei beiden Geräten 16:9.

Werksseitig sind beide Notebook-Modelle mit vier bzw. acht Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Sie lassen sich jedoch bis zu 16 Gigabyte (2 x 8 GB) aufrüsten, wie die Seite thinkwiki.de berichtet. Bei den Datenspeichern stehen sowohl 2,5 Zoll SATA-Festplatten mit 160, 250, 320 und 500 Gigabyte als auch SSDs mit 128 bzw. 160 GB Speichervolumen zur Verfügung.

Außerdem sind reichlich Schnittstellen zum Anschluss weiterer Geräte vorhanden. Dreimal USB 2.0 und eSATA sind sowohl beim T420 als auch beim T520 Standard. SD-Kartenslot, Webcam und wahlweise DVD-Laufwerk und -Brenner ebenfalls. Zum Anschluss von Bildausgabegeräten stehen bei beiden Geräten Displayport und VGA zur Verfügung. Netzwerkkarte und WLAN gehören ohnehin zur Grundausstattung moderner Business-Notebooks.

Wolf im Schafspelz – auch nach 20 Jahren

Auch wenn sich in 20 Jahren das typische Clamshell-Design der ThinkPads kaum verändert hat, steckt in den Notebooks T420 und T520 moderne Technik, die genauso zuverlässig und langlebig ist wie die eines Dell- oder HP-Laptops. Wer auf der Suche nach einem neuen mobilen Rechner ist, sollte daher unbedingt einmal bei Lenovo vorbeischauen.

Fotogalerie Lenovo ThinkPad T420

 

Titelbild: © DM7 – Fotolia.com
Bilder: © ESM Computer GmbH

Stefan Koch

Stefan Koch

Stefan Koch ist Blogger und Marketer aus Leidenschaft. Der Apfel-Jünger mit großem Herz für Windows-Rechner berichtet jede Woche im Blog der ESM Computer GmbH über aktuelle Trends aus den Bereichen IT und E-Commerce und gibt Tipps, wie sich das Leben im digitalen Zeitalter noch angenehmer gestalten lässt.

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