Windows 10: Diese 11 Tricks musst du unbedingt kennen!

Windows 10: Diese 11 Tricks musst du unbedingt kennen!

11 pfiffige Tricks für Windows 10, die du unbedingt kennen musst

Seit nunmehr fast 3 Jahren ist Windows 10 nun offiziell veröffentlicht. Seit dem offiziellen Release am 29.05.2015 ist viel passiert und zahlreiche Patches und Updates wurden automatisiert eingespielt, um Microsofts neues Flaggschiff immer weiter anzupassen und die Nutzererfahrung zu verbessern. Dabei werden bei Weitem nicht alle Funktionen von Microsoft offen kommuniziert oder gar beworben, so dass euch viele kleine aber sehr praktische Kniffe verborgen bleiben, die euch das Windows-10-Leben doch erheblich erleichtern könnten. Wir sind für euch in den Tiefen von Windows 10 auf die Suche gegangen und stellen euch in diesem Artikel 11 geniale Tipps und Tricks für Windows 10 vor, die kaum jemand kennt.

Trick 1: Schnellzugriff abschalten

Im Windows Explorer findest du links oben immer den sogenannten „Schnellzugriff“ und damit einen Direktlink auf die zuletzt verwendeten Dateien und Ordner. Erst darunter wird unter „Dieser PC“ der eigentliche Inhalt deines Rechners aufgelistet. Dies stört zum einen die Übersichtlichkeit und ist zum anderen nicht unbedingt wünschenswert, vor allem wenn mehrere Personen den selben PC verwenden. Gut, dass sich der Schnellzugriff ganz einfach abschalten lässt. Klicke dazu unter dem Tab „Ansicht“ auf „Optionen“ und anschließend auf „Ordner- und Suchoptionen ändern“. Im sich öffnenden Fenster, wählst du dann ganz oben unter „Datei-Explorer öffnen für:“ nur noch den Eintrag „Dieser PC“ aus und bestätigst unten mit „OK“.

Trick 2: Updates aufteilen

Kaum bekannt ist die Tatsache, dass Windows 10 seine Updates nicht nur aus dem Internet herunterladen kann, sondern ebenso auch von anderen Geräten im selben Netzwerk. Bevor du also bei einem umfangreichen Patch oder Update den Download auf jedem Gerät einzeln durchführst, können die bereits installierten Geräte bei der Verteilung helfen und so die Internetverbindung deutlich entlasten und für eine schnellere Verteilung sorgen. Um dies zu aktivieren, klicke im Startmenü auf „Einstellungen“„Updates und Sicherheit“„Windows Update“ und anschließend auf den Punkt „Erweiterte Optionen“. Ein weiterer Klick auf „Übermittlungsoptionen“ für zu dem Menüpunkt „Downloads von anderen PCs zulassen“ und dem zugehörigen Schalter. Stelle diesen auf die Stellung „Ein“, und schon werden Updates künftig schneller verteilt.

Trick 3: God-Mode aktivieren

Was sich zunächst wie ein billiges Cheat-Kommando aus einem Computerspiel anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unendlich praktisch und hilfreich für Windows 10: Der God-Mode. Einmal aktiviert, werden viele Optionen nun direkt per Klick aufrufbar, für die du dich normalerweise erst durch unübersichtliche Menükaskaden quälen müsstest. Um den Göttermodus zu aktivieren, erstelle einfach einen neuen Ordner auf deinem Windows-Desktop. Diesen benennst du anschließend um, und zwar genau mit diesem Namen: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}. Das Ergebnis: Das klassische Ordnersymbol ändert sich und ein Doppelklick darauf offenbart wahre Admin-Träume.

Trick 4: Karten offline speichern

Die Karten-App von Windows 10 kann Kartendaten auch offline speichern. Dies ist immer dann besonders praktisch, wenn du zum Beispiel mit dem Tablet im Auto unterwegs bist, und dein mobiles Datenvolumen nicht unnötig belasten willst. Die Einstellung dafür ist ziemlich einfach: Öffne die Karten-App und klicke rechts oben auf die 3 Punkte für die Einstellungen. Ganz oben findest du nun unter der Rubrik „Offlinekarten“ eine Schaltfläche namens „Karten auswählen“. Ein Klick auf „Karten herunterladen“ führt zu einer Auswahl des Kontinents und des gewünschten Landes und schon wird der Download gestartet. Anschließend steht die entsprechende Karte auch offline zur Verfügung. Es können natürlich auch mehrere verschiedene Karten gespeichert werden.

Trick 5: Startmenü schlanker machen

Mit Windows 10 wurde auf vielfachen Wunsch der Nutzer das Startmenü wiederbelebt. Die ungeliebten Kacheln aus dem Vorgänger, Windows 8.1, sind zwar bei Weitem nicht mehr so stark im Vordergrund platziert, aber dennoch für manchen Benutzer störend. Wenn du dir das klassische Startmenü aus Windows 7 und Co. zurückwünschst, dann gibt es auch hier eine schnelle und praktikable Lösung. Per einfachem Rechtsklick auf jede einzelne Kachel lässt sich diese „Von „Start“ lösen“ und verschwindet daraufhin im Nichts. Ist das Startmenü so von allen Kacheln befreit, lässt sich die Breite ganz einfach per Drag & Drop anpassen, ähnlich wie jedes andere Fenster auch.

Trick 6: Startmenü transparent gestalten

Ein transparentes Startmenü sieht nicht nur elegant und chic aus, sondern kann auch dazu beitragen, die Systemleistung zu verbessern. Hierzu ist allerdings ein Eintrag in die Windows-eigene Registry notwendig, wobei unbedingt auf Tippfehler und dergleichen geachtet werden muss. Ein fehlerhafter Eintrag hier kann zu einem kompletten Crash deines Systems führen. Wir zeigen dir dennoch, wie es geht. Um das Startmenü transparent zu machen, öffne zunächst den Registry-Editor von Windows per Klick auf die Startschaltfläche und Eingabe des Befehls „regedit“. Navigiere dann im Baumverzeichnis auf der linken Seite auf den Eintrag „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes\Personalize“ und mache in der rechten Fensterseite einen Doppelklick auf den Eintrag „EnableTransparency“. Setze den Wert auf 1. Nach einem letzten Klick auf „OK“, erscheint dein Startmenü nun transparent.

Trick 7: WLAN-Schlüssel aus der Systemsteuerung auslesen

Hast du deinen WLAN-Key vergessen, kannst dich aber noch mit mindestens einem deiner PCs mit dem Netz verbinden, dann kein Grund zur Panik. Du kommst ganz einfach wieder an deinen Key, indem du folgende Schritte befolgst. Mache einen Rechtsklick auf das WLAN-Symbol rechts in deiner Taskleiste und öffne im nächsten Fenster dein „Netzwerk- und Freigabecenter“. Klicke hier auf entsprechende WIFI-Verbindung und dann auf „Drahtloseigenschaften“. Im nächsten Fenster dann ganz einfach unter dem Registerreiter „Sicherheit“ den Schalter „Zeichen anzeigen“ aktivieren und schon erscheint der eingespeicherte WLAN-Schlüssel im Klartext.

 

.

Trick 8: integriertes Aufnahmeprogramm „Screenrecord“

Kaum jemand weiß, dass Windows 10 über einen integrierten Recorder für den Bildschirminhalt verfügt. Nicht verwunderlich, dann bisher wurde dieses kleine Tool seitens Microsoft so gut wie gar nicht erwähnt. Dennoch unheimlich praktisch für kurze How-To Anleitungen oder Erklärungen, bei denen ein simpler Screenshot nicht ausreichend ist. Das Tool startet sich ganz einfach über einen Druck der Tastenkombination „Windowstaste + G“. Die Frage, ob du die Spielleiste öffnen möchtest, bestätigst du ganz einfach per Klick auf „OK“ und schon steht dir die hauseigene Aufnahmefunktion von Windows uneingeschränkt zur Verfügung.

Trick 9: virtuelle Desktops

Eine weitere, bisher nahezu unbekannte Funktion von Windows 10 sind die sogenannten virtuellen Desktops. Du kannst also nicht nur verschiedene Fenster gleichzeitig öffnen und nach Belieben durchtabben, sondern diese auch sinnvoll in Gruppen zusammenfassen und zwischen ganzen Desktops hin- und herwechseln. Um ein virtuelles Desktop zu erstellen, genügt ein Druck auf [Windows] + [Tab] sowie ein anschließender Klick auf das Pluszeichen in der rechten unteren Ecke. Auf diese Art lassen sich beliebig viele Desktops erstellen und anschließend per Druck auf [Windows]+[Strg]+[Pfeiltaste] bequem der Reihe nach durchschalten. Kombinierst du dies dann noch mit einem zweiten Monitor, so sind dem Multitasking so gut wie keine Grenzen mehr gesetzt.

 

 

.

 

.

Trick 10: unzerstörbares Benutzerkonto anlegen

Wird der Computer neben dir selbst auch noch von Gästen benutzt, so bietet es sich an, spezielle Nutzerkonten einzurichten, die nach dem Abmelden wieder auf den Startzustand zurückgesetzt werden. Aber auch wenn der Computer nur von dir selbst genutzt wird, ist diese Funktion sehr sinnvoll. So kannst du dir ein Konto anlegen, auf dem du beliebig herum experimentieren kannst, ohne am System selbst etwas zu zerstören. Zunächst einmal musst du ein neues Nutzerkonto anlegen. Klicke hierfür auf „Start“ – „Einstellungen“ – „Konten“ – „Andere Personen“ und dann auf „Diesem PC eine andere Person hinzufügen“. Nach Eingabe eines beliebigen Benutzernamens und optional eines Kennworts genügt ein Klick auf „Weiter“ und das Konto wurde erstellt. Anschließend musst du dich mit deinem Administratorkonto einloggen und [Windows]+[R] drücken, um zum Ausführen-Fenster zu gelangen. Dort gibst du "\Users" ein und bestätigst mit der Entertaste. In dem erscheinenden Fenster solltest du nun das eben angelegte Benutzerkonto in Form eines Ordners sehen. Hier einfach einen Rechtsklick auf den Ordner machen, auf „Umbenennen“ klicken und den Ordnernamen um „.man“ ergänzen – wie eine gängige Dateiendung. Alles bestätigen und schon ist das Konto fertig. Alle Änderungen, die jetzt mit diesem Konto am System durchgeführt werden, werden beim Abmelden rückgängig gemacht.

Trick 11: Shutdown- und Restartverknüpfung anlegen

Das Herunterfahren von Windows sowie dessen Neustart lässt sich auch ganz bequem ohne den Umweg über das Startmenü bewerkstelligen. Und zwar über eine Verknüpfung auf dem Desktop mit dem entsprechenden Befehlszeilenparameter. Mache dazu einfach einen Rechtsklick in ein freies Feld auf deinem Desktop. Im sich öffnenden Kontextmenü wählst du zuerst „Neu“ und dann den Punkt „Verknüpfung“ aus. Es öffnet sich ein Fenster, in welches der passende Befehlszeilenparameter eingetragen werden muss. Für eine Verknüpfung zum Herunterfahren von Windows lautet dieser „shutdown -s“, für einen Neustart dagegen „shutdown -r“. Nach einem Klick auf „Weiter“, muss der neuen Verknüpfung nun nur noch ein Name vergeben werden. Ein letzter Klick auf „Fertigstellen“ und die Verknüpfung erscheint auf dem Desktop. Nun lässt sich dein PC bequem per Doppelklick auf diese Verknüpfung herunterfahren oder neu starten.

11 kleine aber wertvolle Tipps & Tricks 

So das wären sie, unsere 11 kleinen aber feinen Tricks, um dir das Windows-Leben etwas zu vereinfachen oder bequemer zu gestalten. Wir hoffen, es war das ein oder andere Gimmick dabei, welches du in deinem Alltag umsetzen kannst, und das dir deine tägliche Arbeit etwas erleichtert. Wir freuen uns wie immer auf jedes Feedback, hinterlasse uns doch einfach einen Kommentar!

Richard Dolp

Richard Dolp

Richard Dolp ist im Team der ESM Computer GmbH verantwortlich für den Vertrieb gebrauchter Hardware an Unternehmen und Geschäftskunden. Der 34-jährige ist Kundenberater aus Überzeugung und schraubt in seiner Freizeit für sein Leben gern an Computern und alten Mofas herum. Geschäftskunden erreichen Herrn Dolp von Montag bis Freitag telefonisch unter +49 8331 925 323 11 oder jederzeit per E-Mail unter richard.dolp@esm-computer.de .

Kommentar verfassen